Freshers‘ Market

Morgen schon was vor? Wir schon! Der Freschers‘ Market der Hochschule Rhein-Waal steht morgen an und dort sind wir mit einem Stand dabei, kommt vorbei und informiert euch über unsere Angebote der Beratungsstellen sowie der Möglichkeit sich bei uns zu engagieren!

Anlässlich des MBE-Aktionstags 2026 sowie des Tags der menschenwürdigen Arbeit 2026 gestalten die MBE, die ADA und die BSA der AWO Kleve gemeinsam einen Informations- und Aktionsstand im Rahmen des Freshers Market an der Hochschule Rhein-Waal.

Der Aktionstag bietet die Möglichkeit, die Beratungs- und Unterstützungsangebote der AWO einem jungen, internationalen und vielfältigen Publikum vorzustellen und gleichzeitig den gesellschaftlichen Stellenwert der Beratungsarbeit sichtbar zu machen.

MBE – Film- und Popcorn-Aktion

Die MBE bietet eine niedrigschwellige Filmaktion an. In einem kurzen Film wird die Arbeit der Migrationsberatung vorgestellt und vermittelt, bei welchen Fragen und Anliegen die MBE Unterstützung bietet.

Interessierte können spontan Platz nehmen, sich eine kleine AWO-Popcorntüte nehmen und den Film in gemütlicher Atmosphäre anschauen. Im Anschluss oder währenddessen besteht die Möglichkeit, mit den Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen.

Die Aktion schafft einen unkomplizierten Zugang zu den Aufgaben und Zielen der MBE und macht das Beratungsangebot anschaulich und persönlich erlebbar.

Wir freuen uns auf euch.

Weitere Infos zur gesamten Freshers‘ week:  www.hochschule-rhein-waal.de

ADA: „Volunteers against racism“ stellten ihre Arbeit vor

An einem Stand mitten in der Klever Fußgängerzone hat sich unsere Antidiskriminierungsberatung im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus vorgestellt.

„Volunteers against racism“ berichteten über ihre Arbeit, es konnten weitere Freiwillige gewonnen und sehr gute Gespräche geführt werden.

Foto: AWO

 

Jahresbericht 2022 der Beratungsstellen gegen Diskriminierung: „Benachteiligungen sichtbar machen“

In NRW beraten unter dem Dach der Freien Wohlfahrtspflege NRW mittlerweile 42 unabhängige Stellen in 32 Städten und Kreisen Betroffene von Diskriminierung – so auch eine der AWO im Kreis Kleve. Der Schwerpunkt liegt auf rassistischer, antisemitischer und religiöser Diskriminierung. Menschen, die Diskriminierung erfahren, können sich an eine Stelle in ihrer Nähe wenden – die Beratung ist kostenlos, parteilich und vertraulich.  

„Mit dem jetzt erschienenen Jahresbericht möchten wir Beratungsstellen des Netzwerks ada.nrw Diskriminierung sichtbar machen und auch die Möglichkeiten und Grenzen unserer Arbeit aufzeigen“, sagt Marcus Schweers, Koordinator unserer Beratungsstellen. „Unsere Hoffnung ist, dass wir damit langfristig Verbesserungen anstoßen können – bei den Möglichkeiten der Durchsetzung von Rechten der von Diskriminierung betroffenen Menschen, im gesellschaftlichen Umgang mit Diskriminierung und bei unseren Arbeitsbedingungen.“ 

Im Jahr 2022 sind NRW-weit 549 Beratungsfälle abgeschlossen worden. Der häufigste Beratungsanlass war mit 67,9 Prozent Rassismus, besonders häufig traten hierbei anti-muslimischer und anti-schwarzer Rassismus auf. Auch die Staatsangehörigkeit und der Aufenthaltsstatus waren in diesem Zusammenhang häufige Diskriminierungsgründe. Die Diskriminierungen mit Bezug zur Staatsangehörigkeit oder dem Aufenthaltsstatus fanden mit 41,5 Prozent überdurchschnittlich häufig in Behörden statt. Auch über alle Beratungsfälle hinweg hat das ada.nrw-Netzwerk am häufigsten zu Diskriminierung durch die öffentliche Verwaltung und andere staatliche Stellen, insbesondere Schulen und Ausländerbehörden, beraten.

Auch Organisationen und Vereine, die sich diskriminierungssensibler aufstellen möchten, können sich an die Beratungsstelle wenden.

 

Antidiskriminierungsberatung: Workshop „Diskriminierung am Arbeitsplatz“ fand jetzt am Berufskolleg statt

Im Rahmen des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, in dessen Kontext jetzt unter anderem das Berufskolleg des Kreises Kleve ausgezeichnet wurde, hat unsere Antidiskriminierungsberatung (ADA) einen Workshop angeboten. Knapp 20 Schüler*innen des Berufskollegs nahmen teil, auch die neue AWO Kollegin Janna Völpel war mit am Start. Das Thema des Workshops lautete „Diskriminierung am Arbeitsplatz“: „Wir besprachen beispielsweise, wie der Schutz vor Diskriminierung grundlegend funktioniert, schauten uns verschiedene Situationen an, in denen Diskriminierung passiert – etwa im Bewerbungsverfahren, bei der Wohnungssuche oder der Bezahlung – und führten auch kleine Rollenspiele durch“, erzählt Nazim Dogu, Mitarbeiter der ADA.

Weiterhin ging es darum, wie man sich zur Wehr setzen kann und welche Unterstützung verfügbar ist. Die Jugendlichen seien sehr wissbegierig und dankbar gewesen – und können nun die verschiedenen Formen der Diskriminierung identifizieren, wüssten um ihre Rechte und Möglichkeiten und hätten Einblicke in die Beratungsstelle gewonnen.